Ganzheitliche Gastroenterologie
Ganzheitliche Begleitung bei chronischen und
funktionellen Magen-Darm-Beschwerden
Ein ganzheitlicher Blick auf Magen
und Darm
Magen-Darm-Beschwerden gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Belastungen. Viele Betroffene erleben anhaltende Symptome, obwohl medizinische Untersuchungen unauffällig bleiben oder keine klare Ursache gefunden wird.
In der ganzheitlichen Gastroenterologie geht es darum, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und den Darm nicht isoliert zu betrachten.
Verdauung, Nervensystem, Stressbelastung, Lebensstil und individuelle Vorgeschichte spielen dabei eine zentrale Rolle.
Ich begleite Menschen mit chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden achtsam und strukturiert – ergänzend zur ärztlichen Betreuung.
Die Begleitung kann online deutschlandweit oder im Rahmen von Hausbesuchen im Umkreis von 25 km rund um Wandlitz erfolgen.
Wann Unterstützung bei
Magen-Darm-Beschwerden hilfreich sein kann
Eine ganzheitliche Begleitung kann sinnvoll sein, wenn Magen-Darm-Beschwerden immer wieder auftreten, sich verändern oder trotz ärztlicher Untersuchungen bestehen bleiben.
Viele Menschen erleben Symptome, die ihren Alltag belasten, ohne dass sich eine eindeutige Ursache finden lässt. Häufig entsteht dabei das Gefühl, „irgendetwas stimmt nicht“, ohne genau benennen zu können, warum.
Typische Situationen, in denen eine Begleitung hilfreich sein kann, sind zum Beispiel:
- wiederkehrende oder chronische Verdauungsbeschwerden
- Blähungen, Druck- oder Völlegefühl im Bauch
- Durchfall, Verstopfung oder wechselnde Stuhlgewohnheiten
- Reizdarmbeschwerden
- Beschwerden nach Infekten oder Antibiotikatherapien
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -sensitivitäten
- der Verdacht auf eine funktionelle Störung wie SIBO oder IMO
Nicht immer steht eine klare Diagnose im Vordergrund. Oft geht es darum, Zusammenhänge zu erkennen, individuelle Belastungsfaktoren einzuordnen und den eigenen Körper besser zu verstehen.
Ein ganzheitlicher Ansatz kann dabei unterstützen, wieder mehr Stabilität in die Verdauung zu bringen.
Mein Ansatz bei Magen-Darm-Beschwerden
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit – und genauso individuell zeigen sich auch Magen-Darm-Beschwerden. Deshalb arbeite ich nicht mit festen Schemata oder schnellen Lösungen, sondern schaue gemeinsam mit dir, was deinen Darm aus dem Gleichgewicht gebracht haben könnte.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Verdauung selbst. Auch Faktoren wie Stress, Lebensrhythmus, Ernährung, frühere Erkrankungen oder belastende Phasen im Leben können eine Rolle spielen.
Oft wirkt nicht eine Ursache, sondern mehrere Dinge greifen ineinander.
In der Begleitung geht es darum, diese Zusammenhänge Schritt für Schritt sichtbar zu machen. Wir nehmen uns Zeit, Muster zu erkennen, den Körper besser zu verstehen und herauszufinden, was entlastet – und was ihn vielleicht immer wieder stresst. Dabei arbeite ich achtsam, strukturiert und in deinem Tempo. Nicht alles muss auf einmal angegangen werden. Manchmal sind es kleine Veränderungen, die bereits spürbare Erleichterung bringen. Ziel ist es, mit passenden naturheilkundlichen Maßnahmen und einer strukturierten Begleitung spürbare Veränderungen zu ermöglichen.
Gezielte Diagnostik bei Magen-Darm-Beschwerden
Manchmal reicht ein Gespräch allein nicht aus, um Magen-Darm-Beschwerden gut einordnen zu können. In solchen Fällen kann eine gezielte Diagnostik helfen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und den nächsten sinnvollen Schritt zu finden. Je nach Situation können dabei zum Beispiel Laboruntersuchungen sinnvoll sein, etwa zur Beurteilung der Darmflora, von Entzündungszeichen oder der Verdauungsleistung. Welche Untersuchungen wirklich notwendig sind, entscheiden wir immer individuell. Wenn Blutuntersuchungen angezeigt sind, erhältst du von mir die entsprechenden Anforderungsunterlagen. Die Blutentnahme erfolgt nach Terminvereinbarung im
MedPunkt Wandlitz. Sollte darüber hinaus eine ärztliche Einschätzung oder Behandlung notwendig sein, kann dort ein separater Arzttermin vereinbart werden.
SIBO und IMO –
wenn der Dünndarm aus dem Gleichgewicht gerät
Was ist SIBO?
Viele Menschen mit anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden haben bereits einiges ausprobiert. Sie haben ihre Ernährung angepasst, auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, Nahrungsergänzungen eingenommen oder verschiedene Therapien durchlaufen. Manchmal bringt das kurzfristig Erleichterung – oft kommen die Beschwerden jedoch zurück oder verändern sich.
Typisch ist das Gefühl, dass der Körper unberechenbar reagiert: An einem Tag geht es besser, am nächsten sind Blähungen, Druck im Bauch oder Verdauungsprobleme wieder präsent. Häufig entsteht dabei Frust oder Unsicherheit, weil scheinbar nichts dauerhaft greift – obwohl man „alles richtig macht“. In solchen Situationen taucht nicht selten die Frage auf, ob etwas übersehen wurde oder ob es eine tiefere Erklärung für die Beschwerden gibt. Für manche Menschen kann genau hier das Thema SIBO oder IMO relevant werden. Wenn du dich speziell für den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit, Hormonen und weiblichen Lebensphasen interessierst, findest du weitere Informationen auf der Seite Darmgesundheit für Frauen.
Typische Beschwerden – und warum sie so unterschiedlich sind
Menschen mit SIBO oder IMO berichten über sehr unterschiedliche Beschwerden.
Manche haben vor allem Probleme direkt nach dem Essen, andere eher zeitversetzt. Bei einigen stehen Blähungen im Vordergrund, bei anderen Veränderungen des Stuhlgangs oder ein dauerhaftes Druckgefühl im Bauch.
Häufig genannte Beschwerden sind zum Beispiel:
- Blähungen oder ein deutlich aufgeblähter Bauch
- Druck- oder Spannungsgefühl im Bauch
- Durchfall, Verstopfung oder ein Wechsel zwischen beidem
- Völlegefühl oder frühe Sättigung
- Bauchschmerzen ohne klare Auslöser
Nicht alle Betroffenen haben alle Symptome. Die Ausprägung kann stark variieren und sich im Verlauf verändern. Das macht es oft so schwer, die Beschwerden einzuordnen oder einem klaren Muster zuzuordnen. Bei manchen Menschen kommen zusätzlich eher unspezifische Symptome hinzu, etwa Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, bestimmte Lebensmittel „nicht mehr zu vertragen“. Auch hier gilt: Nicht alles muss auftreten, und nicht jede Beschwerde lässt sich eindeutig zuordnen.
Gerade diese Vielfalt an Symptomen trägt dazu bei, dass SIBO oder IMO lange unentdeckt bleiben oder mit anderen funktionellen Darmproblemen verwechselt werden. Ein genauer Blick auf das individuelle Beschwerdebild kann deshalb ein wichtiger erster Schritt sein.
Was sich hinter SIBO und IMO verbirgt
SIBO steht für eine Fehlbesiedelung des Dünndarms. Dabei geht es weniger darum, dass Bakterien vorhanden sind – denn Bakterien gehören grundsätzlich zum Verdauungssystem dazu.
Entscheidend ist vielmehr wo sie sich befinden.
Im Dünndarm ist die Bakterienmenge normalerweise deutlich geringer als im Dickdarm. Gerät dieses Gleichgewicht durcheinander, können sich Bakterien im Dünndarm vermehren, die dort eigentlich nicht oder nur in kleiner Zahl vorkommen sollten. Genau das wird als SIBO bezeichnet.
IMO ist eine Sonderform, bei der vor allem methanbildende Mikroorganismen eine Rolle spielen.
Diese können die Darmbewegung verlangsamen und werden häufig mit eher träger Verdauung oder Verstopfung in Verbindung gebracht. Auch hier steht nicht „der Keim“ im Vordergrund, sondern das funktionelle Ungleichgewicht im Verdauungssystem.
Wichtig ist: Bei SIBO und IMO geht es nicht um eine klassische Infektion. Vielmehr handelt es sich um eine Störung der natürlichen Abläufe im Darm, bei der Verdauung, Darmbewegung und Zusammenspiel der Mikroorganismen nicht mehr gut ineinandergreifen.
Dieses Verständnis hilft, die Beschwerden besser einzuordnen – und erklärt auch, warum einfache Lösungen oder einzelne Maßnahmen oft nicht ausreichen.
Auslöser und begünstigende Faktoren
Bei SIBO und IMO lässt sich in der Regel nicht eine einzelne Ursache festmachen. Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen, die das Gleichgewicht im Darm über längere Zeit beeinträchtigen.
Mögliche begünstigende Faktoren können zum Beispiel sein:
- Infekte oder Magen-Darm-Erkrankungen, nach denen sich die Verdauung nicht vollständig erholt hat
- Antibiotikatherapien, die die Zusammensetzung der Darmflora verändern können
- eine verlangsamte Darmbewegung, wodurch Nahrungsreste länger im Dünndarm verbleiben
- anhaltender Stress oder Belastung, der das Nervensystem und damit auch die Verdauung beeinflusst
- frühere Erkrankungen, Operationen oder Verletzungen, die die Darmfunktion beeinträchtigen können
Oft wirken diese Faktoren nicht isoliert, sondern verstärken sich gegenseitig. Was für den einen Menschen gut kompensierbar ist, kann bei einem anderen bereits zu anhaltenden Beschwerden führen. Viele Entwicklungen entstehen schleichend und bleiben lange unbemerkt.
Genau hier setzt eine gezielte Betrachtung an – mit dem Ziel, belastende Einflüsse zu reduzieren und die natürlichen Abläufe im Verdauungssystem wieder besser zu unterstützen.
Auslöser und begünstigende Faktoren
Bei SIBO und IMO lässt sich in der Regel nicht eine einzelne Ursache festmachen. Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen, die das Gleichgewicht im Darm über längere Zeit beeinträchtigen.
Mögliche begünstigende Faktoren können zum Beispiel sein:
- Infekte oder Magen-Darm-Erkrankungen, nach denen sich die Verdauung nicht vollständig erholt hat
- Antibiotikatherapien, die die Zusammensetzung der Darmflora verändern können
- eine verlangsamte Darmbewegung, wodurch Nahrungsreste länger im Dünndarm verbleiben
- anhaltender Stress oder Belastung, der das Nervensystem und damit auch die Verdauung beeinflusst
- frühere Erkrankungen, Operationen oder Verletzungen, die die Darmfunktion beeinträchtigen können
Oft wirken diese Faktoren nicht isoliert, sondern verstärken sich gegenseitig. Was für den einen Menschen gut kompensierbar ist, kann bei einem anderen bereits zu anhaltenden Beschwerden führen. Viele Entwicklungen entstehen schleichend und bleiben lange unbemerkt.
Genau hier setzt eine gezielte Betrachtung an – mit dem Ziel, belastende Einflüsse zu reduzieren und die natürlichen Abläufe im Verdauungssystem wieder besser zu unterstützen.
Wie ich bei SIBO und IMO begleite
Die Begleitung bei SIBO oder IMO ist immer individuell. Es gibt kein starres Schema, das für alle gleichermaßen funktioniert. Stattdessen schauen wir gemeinsam, was in deinem konkreten Fall sinnvoll ist und in welcher Reihenfolge Schritte wirklich entlasten können. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein der Befund, sondern das Zusammenspiel aus Beschwerden, Vorgeschichte, Belastungsfaktoren und aktueller Lebenssituation. Auf dieser Grundlage entsteht ein Vorgehen, das sowohl wirksam als auch gut umsetzbar ist.
Je nach Situation können unterschiedliche Bausteine eine Rolle spielen, zum Beispiel:
- gezielte naturheilkundliche Maßnahmen zur Regulation der Darmflora
- Unterstützung der Darmbewegung, um erneute Fehlbesiedelungen zu vermeiden
- eine angepasste Ernährungsstrategie, die entlastet, ohne unnötig einzuschränken
- begleitende Maßnahmen zur Stabilisierung des Nervensystems und zur Stressreduktion
Dabei geht es nicht darum, möglichst viel auf einmal zu verändern. Häufig ist es hilfreicher, Schritt für Schritt vorzugehen, Reaktionen des Körpers zu beobachten und den Weg entsprechend anzupassen.
Ziel der Begleitung ist es, Bedingungen zu schaffen, unter denen sich der Darm wieder besser regulieren kann und Beschwerden spürbar nachlassen dürfen – auf eine Weise, die langfristig tragfähig ist.
Dein nächster Schritt
Wenn du dich in den beschriebenen Beschwerden wiedererkennst oder das Gefühl hast, dass dein Darm aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann ein persönliches Gespräch sinnvoll sein. Im Erstgespräch nehmen wir uns Zeit, deine Situation einzuordnen und gemeinsam zu schauen, welche nächsten Schritte für dich passen könnten. Du kannst meine Begleitung flexibel nutzen – als Online-Begleitung deutschlandweit oder im Rahmen von Hausbesuchen im Umkreis von 25 Kilometern rund um Wandlitz. Mir ist wichtig, dass wir deine Beschwerden sorgfältig einordnen und die weitere Behandlung sinnvoll auf dich abstimmen.
